CFC-Notizen :: Regatta Notizen

4. FLENS SUPER SAIL TOUR Fehmarn Rund.
Alex Schindler unter den ersten Zehn.

Vollkommen unerwartet und daher geradezu sensationell ist der zehnte Platz von Alexander F. Schindler in der offenen Klasse auf seinem Nacra Inter17. Von einundvierzig Teilnehmern musste er nur einen Exploder 20, zwei Tornados, einen F20T, drei A-Cats und einen Hobie FX one an sich vorbei lassen.

Peter H. Schindler und Jens-Dirk Petersen kamen auf ihrem Topcat K1 auf den fünfundzwanzigsten Platz. Damit lagen sie ‘nur‘ im Mittelfeld, waren aber von den drei teilnehmenden Topcat K1 immerhin die Schnellsten.

Mangels ausreichendem gemeinsamen Training mit der Spi-Besegelung, verzichteten Idefix und Pit auf dieses Segel und nahmen damit bewusst den Nachteil ihrer ‘Standard’besegelung bei raumen Kursen in Kauf. Schon vor Westermarkelsdorf hatten sie dann gegenüber der Konkurrenz auch kräftig an Boden verloren und auf der Höhe von Puttgarden waren sie die absolut Letzten, die das Fahrwasser kreuzten. Vor Staberhuk machten Sie am Wind aber einiges gut und holten auf. Im Belt ‘bolzten‘ sie gegen den Wind an und ‘kniffen‘ Höhe, während alle anderen Regatta-Teilnehmer –auch die beiden auf den raumen Kreuz-Kursen unter Spi segelnden Topcats- lange Schläge weit über Großenbrode hinaus machten. Plötzlich lagen die beiden CFC-Segler nicht mehr ganz hinten und fingen vor dem Ziel sogar noch die beiden anderen und mit ihren Reachern besser ausgestatteten Topcats K1 ab.

Weitere Ergebnisse:
In der offenen Klasse erreichten aus dem CFC-Freundeskreis Claas Schwand auf seinem schnellen F20T den vierten, Rainer Hammschmidt auf seinem A-Cat den achten, Axel Munsch auf einem Hobie 18 den siebzehnten und Stefan Oetje -ebenfalls auf einem Hobie 18- den sechsundzwanzigsten Platz.
In der Klasse der Formula 18 kamen vom CFC-Freundeskreis von insgesamt vierunddreißig Teilnehmern Jochen Fiedler auf seinem Hobie Tiger auf den einundzwanzigsten, Rainer Damm auf einem Cat gleichen Typs auf den fünfundzwanzigsten und Bernd Drawe –ebenfalls auf einem Hobie Tiger- auf den dreißigsten Platz.
Im separat gewerteten Feld der Hobie 16 war kein CFC-Segler vertreten.

Am Donnerstag vor der Regatta wehte ein heftiger Wind, so dass alle vorzeitig angereisten Regatta-Teilnehmer auf Trainingsläufe verzichteten. Am Freitag dann null Wind. Wieder ging kaum einer aufs Wasser. Rechtzeitig zum Regattabeginn am Sonnabend gab es dann aber drei bis vier Beaufort; allerdings zum Nachmittag abnehmend. Trotzdem (fast) ideales Segelwetter!

Wie immer war das Event perfekt organisiert und alle Segler hatten viel Spaß.
Die Gruppe der CFC-Segler aus Cuxhaven und Bad Zwischenahn ist schon etwas Besonderes. Hier wird Segelkameradschaft im wahrsten Sinne des Wortes gelebt.