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Peter H. Schindler hat seine Segel im CFC-Vorstand gestrichen.
Von Roland Albrecht.

Unerwartet und für die Meisten von uns überraschend, hat Peter H. Schindler einige Tage nach der letzten ordentlichen Mitglieder-Versammlung sein Amt als erster Vorsitzender unseres Vereins niedergelegt.

Dem Brief seines kommissarischen Nachfolgers an die Mitglieder war zu entnehmen, dass zur Amtsniederlegung keine Begründung und auch keine Erklärung abgegeben worden ist. Dennoch habe ich mich nicht abhalten lassen, Pit Schindler noch einmal persönlich anzusprechen. Er hat mich zunächst auf sein zeitlich befristet nachlesbares Statement auf unserer Webseite hingewiesen, das nur für CFC-Mitglieder in der Rubrik CFC-Intern >In eigener Sache zugänglich ist. Sein ergänzender Kommentar mir gegenüber am Telefon war ebenso klar und deutlich.

Schon auf der Mitglieder-Versammlung am 13.01. hatte Peter uns einiges über seine Bemühungen um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und seine Erfahrungen mit dem Vorsitzenden unseres Nachbarvereins erzählt. Offensichtlich jedoch nicht alles; oder er hat es uns nicht so herübergebracht, dass wir seine Sorgen und Nöte richtig verstanden haben. Nach meinem Gespräch mit ihm habe ich jetzt jedoch Verständnis für seine Entscheidung; so sehr ich sie bedauere, weil ich davon überzeugt bin, dass Peter für uns eine erstklassige und auch aufopferungsvolle Arbeit geleistet hat. Durch seine Bereitschaft, sich ohne Rücksicht auf seine Person und seine persönlichen Interessen uneingeschränkt und unermüdlich für unsere Sache einzusetzen, hat er die Messlatte für nachfolgende Vorstände verdammt hoch gehängt.
Wenn er jetzt früher aus dem Amt geschieden ist, als ursprünglich vorgesehen und von uns allen erwartet, sollten wir uns daran erinnern, dass er sich bereits auf der Mitglieder-Versammlung im vergangenen Jahr nicht mehr zur Wahl stellen wollte. Er hat sich dann aber doch noch einmal breitschlagen lassen; sich jedoch schon damals ausdrücklich ausbedungen, jederzeit zurück zu treten, wenn ihm dies sinnvoll und geboten erscheint. Jetzt hat er aufgrund einer neuen Situation von diesem Recht Gebrauch gemacht und seine Segel im Vorstand gestrichen. Das haben wir ihm nicht vorzuhalten. Eigentlich haben wir einfach nur ein Jahr früher einen neuen Vorsitzenden zu wählen gehabt.
Wo war da das Problem?- Wer geglaubt, befürchtet oder vielleicht sogar gehofft hat –und innerhalb unseres Vereins hat zumindest Letzteres ja wohl keiner- der Verein würde sich nach Pit Schindlers Abgang auflösen oder sich einem anderen Verein anschließen, der hat sich geirrt. Bestand und Kontinuität in unserem Verein sind auch weiterhin uneingeschränkt gewährleistet. Was wollen wir mehr?

Ich bin sicher, dass Michael Münch als neuer Vorsitzender und Günni Wild als sein Vice alles daran setzen werden, dass die Interessen unserer Mitglieder in Sahlenburg gewahrt bleiben. Jens Dirk Petersen bleibt uns als Kassenwart erhalten und es gibt mit mir jetzt sogar einen zusätzlichen Beisitzer im Vorstand und eine in ihrer Verwaltungsarbeit weitestgehend vereinunabhängige Geschäftsstelle, so dass sich die Aufgaben und Arbeiten im Verein gerecht und sinnvoll verteilen lassen und nicht allein auf dem neuen Vorsitzenden lasten. Und auch das weiß ich: Wenn wir im Vorstand einmal den Rat des erfahrenen ausgeschiedenen Vorsitzenden brauchen, wird er sich nicht verweigern.