CFC-Notizen :: CFC Notizen

Cuxhavener Gesprächskreis Schifffahrt mahnt zu aufmerksamem und vorsichtigem Segeln.

Jährlich lädt das Wasser- und Schiffahrtsamt des Bundes, vertreten durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven zu einer Gesprächsrunde ein, an der alle Wassersportvereine des Kreises Cuxhaven teilnehmen. Auf der Sitzung am 19.06.2007 sind unter anderem die folgenden Punkte behandelt worden.
  • Gefährlichkeit des Segelns im Fahwasser der Elbe und Querung desselben.
    • Sportboote und Sport-Catamarane sollten möglichst nicht im Fahrwasser gesegelt werden. Rechts und links neben den Fahrwasser-Tonnen ist ausreichend Tiefe vorhanden, so dass man dort ohne Grundberührung und ungefährlich(er) segeln kann; ohne die Berufsschifffahrt zu behindern.
    • Vor allem motorlose Segelboote und Catamarane sollten das Fahrwasser zügig, das heißt, so schnell wie möglich und immer rechtwinklig queren.
    • Ein großes Container- oder Tankschiff muss mindestens acht Knoten laufen, um steuerfähig zu bleiben. Um gegen die Strömung anzukommen, sind zwölf bis vierzehn Knoten erforderlich. Das ist die Geschwindigkeit, von der man in der Regel ausgehen kann. Selbst ein schneller Sport-Catamaran hat da keine Chance, zu entkommen. Die Berufsschifffahrt hat bekanntlich immer Vorfahrt und Ausweichmanöver werden nicht gefahren, weil das die Schiffe im engen Fahrwasser der Elbe gefährden würde.
    • Gerät zum Beispiel ein motorloses Segelboot in den Windschatten eines Tankers oder Containerschiffes, ist es nicht mehr steuerbar. Die Gefahr, dann in den Schraubenbereich, Sog oder Schwell des Schiffes zu geraten, ist dann groß.
  • Durchführung von Regatten.
    • Siehe CFC Webseite >CFC Intern> Spalte In eigener Sache.