CFC-Notizen :: CFC Notizen

Erstes Dickschiff unter CFC-Stander.

Am 02.09.2006 hatte Eckhardt von Lojewski zur Taufe seiner neuen Segelyacht, einer zehn Meter langen Beneteau, nach Warns in Holland geladen.
Vom CFC waren Birgitt und Peter Schindler seiner Einladung gefolgt.

Ecki hatte alles bis ins Letzte geplant und vorbildlich organisiert.
Um 10.oo Uhr ging es im Garten von Eckis Haus los, das allein eine Reise wert gewesen wäre. Ein wunderschönes Grundstück mit eigenem Anlegeplatz. Frühstücksbuffet nur vom Feinsten und um einen herum ausnahmslos nette Leute; unkomplizierte Typen, wie es Segler nun einmal überwiegend sind.

Kaum hatte man sich das Frühstück von der Leber geklönt und die neue Segelyacht besichtigt, ließ Ecki auch schon das Mittagsbuffet auffahren. Auch da hat einen der liebe Gott wieder persönlich in den Mund gefaßt.

Anschließend ging es auf einem alten Arbeitsschiff auf für Holland so typischen Kanälen nach Hindeloopen, einem idyllischen Ort am Ijsselmeer. Und schon war Kaffee und Kuchen in einem historischen Restaurant angesagt; nachdem ein Gast für Aufregung gesorgt hatte, weil er ins Wasser gefallen war.

Und damit war der erlebnisreiche Tag noch nicht zu Ende, denn auf der Rückfahrt musste eine aufgelaufene Segelyacht freigeschleppt werden; unter den Augen der feierfreudigen Gäste und nicht ohne Spot und Hohn.

Kurz nach 18.oo Uhr wurde ‚Pastor Petrus' alias Peter H. Schindler bemüht, Eckis neues Schiff zu taufen. Unter anhaltendem Beifall und großem Gejohle erhielt 'Mystere' ihren Namen.

Danach ein excellentes Abendbuffet unter freiem Himmel in Eckis Garten. Wie gesagt, nur vom Feinsten.

Bevor jeder seine Pflicht erfüllte und zum Schutze Dritter so viel Alkohol vernichtete wie nur möglich, machte noch ein Sammelschiff der DGzRS Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger e.V. die Runde. Ecki wollte zur Taufe keine Geschenke, sondern von jedem eine Spende zur Gunsten dieser Organisation. Er ist eben nicht nur ein perfekter Gastgeber und witziger Typ, sondern auch bereit, etwas für andere zu tun.

Bis gegen 23.oo Uhr spielte der Wettergott mit. Dann zog Sturm auf, den jedoch kaum einer wahrnahm, weil alle damit beschäftigt waren, über Gott und die Welt zu reden und sich zu amüsieren.

Es war schon zu einer Zeit, daß man 'guten Morgen' sagen konnte, als die Schindlers mit 'starker Schlagseite' ins Bett fielen. Sie waren übrigens in einer ehemaligen Polizeistation untergebracht und schliefen in der Verhörzelle. Andere nächtigten -im wahrsten Sinne des Wortes- ebenfalls im Knast, den eine nette Friesin zu einer gemütlichen Pension umgebaut hatte.