CFC-Jugend :: Jugend- und Segel-Freizeiten

Die Jugend hat das Wort.
Von Jan-Helmut Brakhage. (14 Jahre)

Am 10. August 2003 wurden Lars und ich von unserer Mutter ans Zwischenahner Meer gebracht.
Geplant war eine Woche Segelfreizeit mit Idefix. Na ja, versprochen war uns Sport, Spiel, Spannung. Mit Spannung ging es denn auch gleich los. Auf dem Zeltplatz angekommen, wurden wir erst einmal auf die Ruhezeiten hingewiesen. Na, das kann ja heiter werden.

Mit von der Partie waren Alex Schindler, Idefix, sein Sohn Thorben, mein Bruder Lars und ich.
Zuerst bezogen wir unser Quartier. Ein super ausgestatteter Wohnwagen war für uns drei unsere Unterkunft für eine Woche. Idefix und Alex hatten je ein Zelt bezogen.

Jeder Tag beginnt mit einem Frühstück. Und so war das auch bei uns; nur mit der Ausnahme, dass alle immer nach dem Essen ums Abwaschen gespielt haben. Einer muß es ja schließlich tun.

Nach dem Abwasch ging es dann aufs Meer.
Wir segelten und segelten; bis einer keinen Bock mehr hatte oder bis irgendein Magen vor Hunger so laut knurrte, dass selbst das Pfeifen des Windes dies nicht mehr übertönen konnte.

Zum Essen gab es am zweiten Tag erst einmal Asi-Essen (Ravioli), welches von Alex und Jens auch mit meisterhaften Kochkünsten zubereitet wurde. Später, als das Essen beendet war, wurde gemeiert. Meiern ist ein Spiel, das uns Alex mühsam versucht hat, beizubringen. Nicht, dass es hier um Geld oder gar Spaß ging; nein, es ging wieder um den Abwasch.

Als am Mittwoch die 'Zwischenahner Woche' anfing, merkte man, dass der Wind auffrischte. Er wurde geradezu gewaltig. Nun konnten wir ohne Probleme bei offener Schot mit zwei Mann im Trapez segeln. Deshalb begannen wir auch mit dem Show-Segeln vor allen Besuchern der 'Zwischenahner Woche'. Wir waren geradezu die Helden der Woche.

Abends fanden wir uns dann immer zu einer geselligen Spielrunde zusammen. Nachdem wir anfangs noch im Vorzelt unser Unwesen trieben, erklärte uns Idefix doch noch mal die strenge Platzordnung. Da der Zeltplatz von überwiegend alten Leuten genutzt wird, die sich fast nur im Schlaf befinden, stand bei der kleinsten Erhöhung des Lautstärkepegels an Alex Ghettoblaster der Nachbar bei uns auf dem Rasen und meckerte. An den nächsten Abenden spielten wir dann im Clubhaus des Segelvereins.

Wir machten also auf der Segelfreizeit positive wie negative Erfahrungen. Doch die Positiven überwiegen weitaus. In dieser Woche haben wir mit ganz viel Spaß und Kameradschaft das Segeln erlebt.

Zum Schluß wollen wir noch all denen danken, die dieses Superurlaubserlebnis geplant, organisiert und betreut haben. Ein besonderer Dank gilt unserem Verein für die finanzielle Unterstützung und Jens Dirk (Idefix), der uns zu sich in seinen Wohnwagen eingeladen und die Woche über betreut hat. Es war für uns eine wunderbare Woche, die mein Bruder und ich so schnell nicht vergessen werden.

Über eines waren wir uns alle am Schluß einig: Diese Segelfreizeit soll nicht einmalig gewesen sein.