CFC-Aktivitäten :: CFC Winter-Treffen

CFC Winter-Treffen.
Mit Schwung durch den Winter.
Von Birgitt M. Schindler.

Diesmal waren es wieder recht viele CFC-Vereinsmitglieder und Freunde, die sich am 04.02.2017 zum CFC Winter-Treffen zusammenfanden. Vor allem die neuen Mitglieder nutzten die Möglichkeit, ihre zukünftigen Segelkameraden auf dem Cat-Platz etwas näher kennen zu lernen.

Die CFC Boossel-Tour nahm ihren Anfang an der Lesehalle in Duhnen und endete auf dem Cat-Platz in Sahlenburg.

Drei Mannschaften waren am Start:
Julia Hahn (Blum), Michael Zimdars, Thomas und Jutta Dijkstra, Uli und Regina Menzer und Dennis Albrecht bildeten das Team 1; Hendrik und Christine Eggers, Delf Erik Norden, Gitte Wendt, Timm Peters mit seiner Lebensgefährtin Maren Cziborra, und Christian Fandrich das Team 2 und Roland und Marion Albrecht mit Antonia Tants, Gerhard und Marion Blum und Torsten und Tim Marten das Team 3.

So schnell ging es noch nie auf einer Boossel-Tour zu; auch, wenn sich drei Mal Kugeln ins hohe Gras am Straßenrand verirrten und gesucht werden mussten. Der Schiedsrichter –das war wie immer mein Mann Peter; der sich selbst ungefragt zu einem solchen ernannt und keine Zweifel an seiner Souveränität t demonstrierend- kam kaum nach, die Würfe ordnungsgemäß zu notieren.
Wurde der Zeitplan auf früheren Boossel-Touren immer wesentlich überschritten, passte diesmal nicht einmal der Ausdruck ‘Just in time‘. Bereits am Nachmittag zur Kaffeezeit standen die Sportler vor dem Restaurant ‘Kupferkessel‘ in Sahlenburg und begehrten Einlass. Dabei hatte Peter als Schiedsrichter fast ein halbes Dutzend Pausen auf dem Weg zum Cat-Platz einlegen lassen und den beliebten Apfelkorn ausgeschenkt, den er in seinem Rucksack auf dem Rücken mitführte. Demonstrativ gebeugten Schrittes, ließ er jeden wissen, dass er sich wie ein Sherpa fühle, der für andere schwere Lasten transportiere. Später musste er dann auch noch feststellen, dass sich viele der vor Antritt der Boossel-Tour an die Teilnehmer ausgegebenen CFC-Steingutbembel auf seltsame Weise in Luft aufgelöst hatten. „Das nächste Mal kippe ich den Schnaps direkt in die Hälse oder ich lasse die Hosen- und Jackentaschen vor dem Start zunähen“, war dann auch der petertypische Kommentar; begleitet von einem frechen Grinsen in seinem Gesicht.

Im Restaurant folgte zeitgerecht die diesjährige Mitglieder-Versammlung, an der dann auch Rainer Borchert, Andreas Schulz, Ulrich Meergans und Gabor Keresztury teilnahmen. Obwohl die CFC-Satzung keine Ehrungen für herausragende Leistungen vorsieht, wurde Roland Albrecht wegen seines unermüdlichen Einsatzes im Vorstand und für den Verein vor allem im vergangenen Jahr belobigt. Der Vereinsvorsitzende überreichte Roland eine Flasche guten Rotwein und ein Großfoto das Roland zeigt, wie er bei Starkwind mit seinem Cat ‘Mumpitz und Meer‘ über die schaumgekrönten Wellen des Wattenmeeres vor Sahlenburg fetzt.
Total überrascht wurde dann anschließend auch noch mein Peter durch eine Vorstandsgeste, von der er vorher garantiert nichts geahnt und mit der er ganz bestimmt auch nicht gerechnet hat. Delf sprach von aufopferungsvoller Arbeit, die weit über die Aufgaben in der Geschäftsstelle hinausgehen und die der CFC-Vorstand und wahrscheinlich nicht einmal hauptberufliche Mitarbeiter so hätten leisten können. Peter war sichtlich gerührt, als er die sehr schöne silberne Metallplastik eines Segelschiffes in den Händen hielt.
Als dann anschließend auch noch Uli Menzer, ein nicht mehr segelndes Urgestein des CFC, das Wort ergriff und von den vielen von Peter organisierten CFC-Clubreisen nach Djerba schwärmte, die zum Schönsten zählen würden, an das er, Uli und seine Frau, sich erinnern könnten und er auch nicht vergaß, Peters Verlässlichkeit und nie nachlassende Hilfsbereitschaft und Kameradschaft zu erwähnen und seine Rede mit den Worten beendete „Was wäre der CFC ohne ihn?“, hätte nicht viel gefehlt und meinem Peter wären die Tränen gekommen.

Dem lukullischen Grünkohl-Essen folgte ein gemütlicher und fröhlicher ‘Tratsch’abend und es wurde viel gelacht. Wieder einmal bewunderte ich im Stillen die Homogenität im CFC. Keine Cliquenwirtschaft, wie sie so oft in Vereinen zu finden ist, sondern tolerante, aufgeschlossene und herzliche Menschen, die ihre Segelkameradschaft leben.