CFC-Aktivitäten :: CFC Winter-Treffen


CFC Winter-Treffen.
Wenn aus einer Booseltour eine Sauftour wird.
Von Peter H. Schindler

Am Sonnabend, den 09.02.2008 trafen sich um 15.oo Uhr einundzwanzig CFC-Segler und ihre Freunde zur Boossel-Tour von Duhnen nach Sahlenburg mit anschließendem Grünkohl-Essen in ’De lütte Schün’. Selten war das Wetter so gut wie an diesem Tag. Blauer Himmel; strahlende Sonne und noch nicht einmal kalt. Wen wundert es, dass die Beteiligung so gut war wie nie zuvor.

Diesmal waren Michael (Münch), Uli (Meergans), Delf, Idefix, Kerstin und Thorben, Purzel, Monika, Carsten und Anja (Kramp), Mumpitz, Marion und Dennis, Birgitt, Alex, Ada und Björn, Ilona und Günni, Marina und Pit mit von der Partie. Zum Essen in ’De lütte Schün’ gesellte sich dann später noch Micha (Hainc) dazu.
Desweiteren waren drei Hunde dabei. Björns unverwüstlicher Hirten’wolf’, Günnis gutmütige Paula in modischer Winterbekleidung und ein kleines weißes Etwas, das irgendwie den Unterschied zwischen Boosselkugel und Knochen noch nicht begriffen hat.

Ausgerüstet mit Linien Aquavit, Apfel-Korn und heißen Tee mit Schuss ging es auf den Parcours; von der Duhner Lesehalle auf der Strandpromenade entlang, den Deich hoch auf die Strasse, von dort nach einigen hundert Metern wieder zurück in die ’Wallachei’, die Neulandgewinnung entlang und vorbei am Wald der Nordheim-Stiftung bis zur Schranke des Cat-Platzes in Sahlenburg. Dort traf man gegen 17:00 Uhr ein und erlebte anschließend einen einmaligen Sonnenuntergang.

Mittendrin immer wieder Pausen für die sich bis zur Erschöpfung verausgabenden Boosselbrüder und –schwestern. Nur die hochprozentige Medizin in den Flaschen verhinderte den völligen Zusammenbruch ganzer Mannschaftsteile. Im Gegensatz zu ärztlichen Behandlungen mit fest vorgegebenen Arzneien, suchten sich die Sportler des CFC und ihr Anhang ihre Medizin allerdings selbst aus. Linien Aquavit mit seiner belebenden Wirkung war das eindeutig bevorzugte Lebenselixier. Am Ende wusste keiner mehr so recht, wie gut oder schlecht er beim Boosseln gewesen war, aber vom Start bis zum Ziel hatten alle einen fast einheitlichen Humor’pegel’.

Um die Intelligenz der einzelnen Boossler nicht zu überfordern, waren diesmal nur zwei Mannschaften gegeneinander angetreten. Trotzdem drohte das Chaos. Obwohl vom Oberschiedsrichter Pit mehrfach nach Namen und in der Reihenfolge eingeteilt und mannchaftsmäßig zugeordnet, wusste zum Beispiel Idefix nach einiger Zeit nicht mehr, ob er selbst oder seine Frau war; und auch, in welcher Mannschaft er boosselte, schien ihm zumindest zeitweilig nicht klar zu sein.
Vorsorglich wurden Alex und Dennis –beide in den Vorjahren als chronische Mogler bekannt gewordene Teilnehmer- nicht in einer Mannschaft untergebracht. Und das war gut so.

Ein Shuttle-Service brachte den ’nüchternen’ Teil vom Cat-Platz in Sahlenburg nach Duhnen zu den dort abgestellten Fahrzeugen.

Um 18.oo Uhr Grünkohl-Essen vom Feinsten. Koch Wieland hatte sich wieder einmal selbst übertroffen.
Mehrfach forderte Dennis die Bedienung auf, doch bitte ’die Luft aus den leeren Schüsseln zu nehmen’. Der arme Junge scheint zu Hause nicht richtig zu essen zu kriegen. Am Ende hatte man aber auch ihn satt bekommen.

Im letzten Jahr hatte ein Boossler –ein unverzeihlicher und auch unvergessener Frevel- mit einem wahrhaft perversen Wurf eine ganze Flasche Korn zerdeppert. Diesmal passierte während der Tour nichts. Aber dass Pit eine noch halb volle Flasche Linien Aquavit hinter seinem Stuhl im Lokal vergessen hat, will Günni auf der nächsten Mitglieder-Versammlung zur Sprache bringen und dann vom Vorstand durch ein Strafgericht ahnden lassen.

Keine Frage; das war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.