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Ein lukullisches Abenddiner ‘mit ohne‘ Filmvorführung.
Von Peter H. Schindler.

Es war eine spontane Idee von Malte Horn. Ein lukullisches Abenddiner mit vier Gängen auf dem Cat-Platz oder am Sahlenburger Strand; mit anschließender Vorführung ein Segelfilms, wobei ein weißer Spinacker als Leinwand dienen sollte.
Unabhängig vom Verein, organisierte Malte im Rahmen des Freundeskreises einen Abend, den wohl keiner vergessen wird, der dabei war.

Am Nachmittag des 22.08.2015 Cat-Segeln vor Sahlenburg bei herrlichem Sommerwetter.
Der Abend wurde eingeleitet mit einem grandiosen Sonnenuntergang. Um 2000 Uhr ging es dann richtig los; allerdings mit einer Stunde Verspätung, weil Malte ein Problem mit seinem Risotto bekommen hatte. Die ganze Nacht von Freitag auf Sonnabend hatte er vorgekocht und war dann am Sonnabend Abend auf dem Cat-Platz mit einer kompletten Küche erschienen. Assistiert von Alex am Grill und mit Birgitt als Servierkraft ließen es sich die Gäste richtig gutgehen.

Weiß gedeckte Tische. Keine langen Bänke, sondern bequeme Stühle. Stilgerechte Servietten; nicht nur einfache dünne Papier’wischer‘. Keine Pappbecher, sondern vornehme Gläser und noch vornehmeres Porzellangeschirr und auch keine billigen Plastikbestecke, sondern edles Metallbesteck. Vorweg ein Hugo. Dann die ersten drei Gänge. Süppchen aus frischem Knoblauch. Kirsch-Sellerie-Tarte. Ribeye-Steak im Sous-Vide-Verfahren auf Kerntemperatur gegart und im achthundert-Grad-Beefer gegrillt. Dazu Risotto à la Herrenreiter. Rot-, Rose- und Weißwein vom Feinsten. Zum Schluss Panna Cotta, von dem sich allein Micha mehrere Portionen einverleibte und italienischen Espresso.
„Da hat mir der liebe Gott aber wieder mal persönlich in den Mund gefasst“. Mehr Lob geht eigentlich gar nicht.

Malte hatte wirklich an alles gedacht und sogar sein Wohnmobil hinter der Rettungsstation abgestellt, um Toilettengänge zu ermöglichen. In Cuxhaven werden ja bekanntlich die Bordsteine spätestens um 2200 Uhr hochgeklappt und sogar die öffentlichen Toiletten abgeschlossen.
Weil das Wetter mitspielte –es war angenehm warm und kühlte erst am späten Abend ab- saß man nach Mitternacht immer noch zusammen und unterhielt sich über Gott und die Welt. Die Filmvorführung musste allerdings ausfallen. Sonst wäre wohl keiner mehr die Nacht nach Hause gekommen.

„Das holen wir im nächsten Jahr nach …...“
Diese Äußerung lässt jetzt schon Vorfreude aufkommen.