CFC-Aktivitäten :: CFC Segeltörns

CFC Segeltörn zur Insel Neuwerk.

Hatten sich anfangs acht Bootseigner für die Veranstaltung angemeldet, sind am Ende nur vier Catamarane auf dem Wasser.
Günni mit dem Vorschoter Uwe Kesselring aus dem CFC-Freundeskreis auf 'Hägar', Pit mit Daniel -ebenfalls aus dem CFC-Freundeskreis- auf dem 'Komet von Meratzka', Leo mit ihrem Sohn Marc-Philipp auf 'Wild Thing' und Ecki mit Andreas, dem Sohn von Daniel, auf seinem immer noch namenlosen Mystère.

Sonnabend, der 13.08.2005 ist ein windschwacher Tag; der Himmel von grauen Wolken verdeckt. Aber immerhin regnet es nicht. Um 10:00 Uhr Gepäckübergabe; 15:00 Uhr Segler-Besprechung. Und um 16:00 Uhr geht es endlich los, weil das Wasser da ist.

Das Geschwader quält sich gegen den Wind gen Neuwerk. Nach einer Stunde ständigen Aufkreuzens Anlanden an der Wattenauffahrt von Neuwerk.
Die 'Bande' wird von Ole und seinem Bruder empfangen, die mit ihrem Vater ein paar Tage Urlaub auf Neuwerk machen. Die Beiden haben einen Slipwagen an die Auffahrt geschleppt. Gemeinsam ziehen die Segler ihre Boote an Land und stellen sie neben der Wattenauffahrt ab.

Da das 'Heu'hotel ausgebucht ist, werden Zelte aufgestellt. Schrille Töne bei Leo. Der Sohn hat die Zeltstangen vergessen. Sie kommen noch in einer Ecke des 'Heu'hotels unter.
Bereits anwesende Camper geben 'ne Wurst und ein Bier aus und gleich ist Stimmung im Laden.

Gemeinsames Abendessen.
Irgendjemand erklärt Pit zum Geschwaderführer und von da an hat er den Namen weg.
Anschließend Eiergrog-Trinken im historischen Lokal im Leuchtturm. Trotz Verbotes von Leo nippt Marc-Philipp am Glas, findet Gefallen an dem Getränk ........ und wird -jedenfalls auf diesem Gebiet- zum Mann.

Nachts leiden die Segler zunächst unter der Feierfreudigkeit anderer Camper und anschliessend unter dem Geschnarche ihrer Nachbarn in den umliegenden Zelten. Um drei Uhr früh fängt es dann auch noch an zu regnen. Die Truppe zieht dennoch gut gelaunt zum Frühstück.

Uwe ist begeistert von Eckis Zelt und will es wegen seiner sekundenschnellen Aufstellbarkeit ohne jede körperliche Anstrengung kaufen.
Der Abbau dauert etwas länger, aber Uwes Begeisterung hält an. Bis er sieht, wie groß das zusammengelegte Zeltpaket ist und wie klein die Zelte der anderen. Also wird der Kauf rückgängig gemacht. Alle lachen über das Gehabe der Beiden.

Anschließend Spaziergang um die Insel; trotz immer stärker werdenden Regens.
Ecki will lieber an seinem Cat herumreparieren und läßt sich von Günni und Uwe helfen. Später sind sie aber nicht bei den Cats zu finden und rufen ..........aus einer Kneipe an. Gemeinsam wird wieder herumgealbert. Das liebste Opfer natürlich der 'Geschwaderführer'.

Leo und Marc-Philipp besteigen den Leuchtturm und genießen den wunderschönen Rundblick. Wieder unten, beklagen sie sich, daß niemand ihr Rufen gehört hat. Günni schickt sie daher wieder hoch und verspricht, nun ganz genau aufzupassen ......................................

16:00 Uhr Klarmachen der Boote.
Es regnet immer noch.

Ecki zieht seinen Cat am Weitesten aufs Watt. Wahrscheinlich will er endlich einmal erster sein, nachdem Pit auf der Hintour als Letzter losgesegelt war, ihm aber am Ende das Heck gezeigt hat.
Eine knappe Stunde später haben die Cats so viel Wasser unter den Rümpfen, daß es losgehen kann. Der Wind steht günstig und das Geschwader hält direkt auf die Hochhäuser von Sahlenburg zu. Keine Stunde brauchen die Segler bei dem mäßigen Wind bis zur Wattenauffahrt am Festland.

Abbauen der Boote.
Das mit einem Fuhrwerk am Vormittag nach Sahlenburg zurückgebrachte Gepäck steht auf der Rampe und ist vollständig durchnäßt.
Keiner hat mehr so recht Lust. Das Wetter drückt die Stimmung und jeder will nur schnell nach Hause. Ecki und Pit gehen mit Daniel und seiner Familie noch essen und dann ist auch für sie Zapfenstreich. Ecki fährt die Nacht sogar noch nach Hause nach Hagen/Westfalen zurück.

Wer nun glaubt, daß der Segeltörn nach Neuwerk ein enttäuschendes, vom schlechten Wetter und noch schlechterer Laune der Teilnehmer geprägtes Unternehmen war, der irrt. 'Selten so gelacht', war die einhellige Meinung und es wurde allgemein bedauert, daß nur so wenige mit von der Partie waren.