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CFC Messe-Treff ‘Hanseboot 2009‘
Von Peter H. Schindler und Jens-Dirk Petersen.

Am Sonnabend, den 24.10.2009 trafen sich einige CFC-Segler und ihre Freunde wie jedes Jahr wieder auf den Ständen von Sport Mohr, Sven Lindstaedt und Topcat.

Auch in diesem Jahr bleibt die betrübliche Feststellung, dass der CFC Messe-Treff die Beliebtheit früherer Jahre noch nicht wieder erreicht hat. Immerhin war der Segel-Nachwuchs im CFC diesmal erfreulich stark vertreten. Bei Orangensaft und Pro Seco tauschte man in zwangloser Runde Meinungen aus, fachsimpelte herum und traf Verabredungen.

Kein Zweifel; die Wirtschaftskrise hat auch den Catamaran-Sport erreicht.
Mögen auch die von der Messegesellschaft gemeldeten Besucherzahlen für den Veranstalter vielleicht zufriedenstellend gewesen sein, die Kauffreude der Besucher hielt sich ‘gefühlt‘ und auch nach uns gegebenen Auskünften in Grenzen. Im Vergleich zu vergangenen Jahren gab es deutlich weniger Cat-Segler, die sich für Neuanschaffungen entscheiden. Das knapper gewordene Geld hat unübersehbar dazu geführt, dass viele Segler ihre alten Cats ein oder ein paar Jahre länger fahren (wollen). Das wirkt sich zwangsläufig auf die Branche aus.
Dennoch hat Sven Lindstaedt einen neuen Nacra 20 vorgestellt, der allerdings erst im ersten Quartal 2010 auf dem Markt kommen wird. Die Rennmaschine zeichnet sich durch seine hyperleichte Konstruktion aus Carbon und durch eine neue Schwertgestaltung aus, die durch ihre nach innen geschwungene Form bei mit Spi gesegelten raumen Kursen den Druck besser aufnehmen.

Topcat vermeldet keine Neuerungen und auch bei Hobie ist es bezogen auf technische Verbesserungen zur Zeit ruhig. Was die einstmals olympische Tornado-Klasse angeht, so war sie auf dieser Hanseboot nicht mehr vertreten und auch die A-Klasse glänzte durch Abwesenheit.

Im Zubehör- und Bekleidungsbereich gibt es überwiegend nur neue modische Designs und andere Farben. So recht scheint den Anbietern hier im Moment wohl nichts einzufallen.

Auffällig beim Rundgang durch die Hallen waren die Lücken. Die Aussteller sind weniger geworden. Bekannte Firmen, ohne die früher die Hanseboot undenkbar gewesen wäre, haben sich zurückgezogen und präsentieren sich nicht mehr. Eine außerordentlich bedauerliche Entwicklung, weil ja gerade eine Messe von der Vielfalt lebt und diese widerspiegeln soll(t)e.