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CFC Club-Reise 2006 (07. bis 14.07.2006).
Und wieder gehtes nach Tunesien
Von Birgitt M. Schindler.

Diesmal geht es nicht wie in den vergangenen Jahren Ende Februar/Anfang Mär, sondern erst im April; nachdem sich einige Eltern mit schulpflichtigen Kindern darüber beklagt hatten, dass sie wegen der anders liegenden Ferienzeiten bisher nicht mitkommen konnten. Also spricht mein Peter mit ‘seinen‘ Leuten und die sind am Ende im Interesse der Kameradschaft bereit, diesmal fast zweihundert Euro pro Kopf mehr zu bezahlen. Dass dann genau die Eltern nicht mitfahren, die jedes Jahr aufs Neue ihren ‘Antrag‘ auf Reisezeitverlegung gestellt hatten, bringt Peter auf Zinne. Wenn nicht unerwartet Frank und Micha ihre Söhne mitgebracht hätten, wäre von den anderen viel Geld für nichts ausgegeben worden.
Überhaupt steht das Vorhaben von Anfang an unter keinem guten Stern. Eine Familie bucht fest und sagt dann unerwartet wieder ab; aber nicht beim CFC als Veranstalter, sondern direkt beim Reisebüro. Erst im Dezember erfährt Peter durch Zufall bzw. durch die Melde-Bestätigung des Reisebüros von der Absage. Peter ist angesäuert. Weg ist der Gruppenrabatt und die obligatorischen, schon hergestellten Reiseshirts sind natürlich auch umsonst. Er schimpft tagelang herum und beklagt sich über die Unkameradschaftlichkeit und die Unzuverlässigkeit einiger Leute. Mit Recht. Als er sich gerade beruhigt hat, meldet sich Idefix aus dem Krankenhaus. Arbeitsunfall. Komplizierter Beinbruch. Absage für sich und seine Familie. Alle sind traurig, aber wenigstens weiß Idefix jetzt, wozu eine Reiserücktrittsversicherung nützlich ist.

Am 07.04. steht der verbliebene Rest der Reisegruppe auf dem Flugplatz in Hamburg; insgesamt sieben Mann und eine Frau stark. Micha, Crissi, Frank und Ivo, Alex, Mathias, Peter und ich. Ecki ist schon seit drei Wochen auf Djerba und wartet sehnsüchtigst auf uns.
Alle sind pünktlich und mein Peter ist beruhigt.

„Schreib in er Vereinszeitung bloß nicht wieder etwas über das Wetter“, mäkelt Peter mit einem breiten Grinsen, als wir in Houmt Souk landen. Aber ich kann da nicht umhin. Jetzt im April ist es richtig warm auf Djerba. Fast dreißig Grad C. Durchgehend blauer Himmel und herrliche Sonne.

Am Eingang heißt uns ein Schild willkommen. Nur Ecki ist nicht da. Wohl in der Nacht versumpft. Überall blüht es und im Club empfängt uns eine wahre Blumenpracht. Die Club-Anlage ist seit dem letzten Jahr noch schöner geworden. Jedenfalls empfinde ich das so.
Natürlich führt der erste Weg der CFC-Segler an den Strand. Und da erleben wir die nächste Überraschung. Die Leute von der Nautic-Station und Ecki haben eine riesige Leinwand aufgehängt: ‘Herzlich Willkommen Catamaran-Freunde Cuxhaven‘.

Seht Euch die Fotos an. Jedes weitere Wort ist überflüssig.
Herrliche Tage auf Djerba im Club Aldiana Djerba Atlantide. Alle haben gute Stimmung und das fröhliche Lachen und freche Gefeixe der CFC-Gruppe ist überall gegenwärtig.

Peter schreibt Ansichtskarten. In zwei Tagen genau einhundertundeinundfünfzig Stück. Damit der Wind die Karten nicht wegweht, beschwert er sie mit einem Turnschuh. Weil sich die anderen über sein Tun amüsieren, lässt er sie zur Strafe mit unterschreiben. Und jetzt lacht er.
Auch dazu gibt es ein Foto.

Jeder erholt sich auf seine Weise. Chrissi macht den ersten Versuch auf einem Surfbrett. Andere spielen Tennis, fahren mit dem Fahrrad durch die Gegend, Skiten, Schwimmen, Saunen oder liegen nur faul in der Sonne herum. Und natürlich sind sie alle immer wieder mit den Cats auf dem Wasser. Und dann gibt es da noch so eine Geschichte über Peter, Micha und Mathias; abends in der Diskothek. Die drei vernichten nicht nur eine Flasche Thybarin und sind am nächsten Morgen entsprechend angeschlagen. Peter sieht man den ganzen Tag nicht. Am frühen Abend findet mein Peter Gefallen an einem hübschen jungen Mädchen. Die ist viel zu jung für ihn und deshalb greife ich auch nicht ein. Ein paar Stunden später schwärmt er vehement für die Mutter ……… und geht allein ins Bett. Jedenfalls sagt das Micha und was Micha sagt, stimmt. Ich prüfe das lieber nicht nach.
In der Disco streicht Mathias als Erster die Segel. Micha und Peter stützen sich ein paar Stunden später auf dem Weg in ihre Zimmer gegenseitig.

Ehe man sich versieht, ist die Woche um. Schön war es; aber wohl auch anstrengend. Die beiden männlichen Schindlers jedenfalls sind geschafft, was das letzte Foto aus der Serie beweist.