CFC-Aktivitäten :: CFC Club-Reisen


CFC Club-Reise 2003.
Djerba; zum Dritten.
Von Birgitt M. Schindler.

Nach dem üblichen Ärger mit der Stewardess am Schalter der Air Berlin -obwohl Peter eine Bescheinigung vorlegen konnte, dass sein Übergepäck wegen der mitgeführten Vereinsausrüstungen für die Gruppe kostenlos befördert wird, will die Stewardess diese nicht anerkennen. Es sei nur ein Fax. Sie bräuchte eine original unterschriebene Bestätigung- verläuft der Flug nach Houmt Souk reibungslos und angenehm.

Wieder erwarten uns –das sind Uli (Meegans) Idefix, Mottentochter, Alex, Ecki, Hans, Katastrophen-Manni, Michael (Zimdars), Leif, Birgitt, Kemenaten-Manfred und Pit ein sternenklarer Himmel und angenehm warme Luft.

Viel zu schnell vergeht die erste Woche. Erstmalig in den vielen Jahren, die wir nach Djerba kommen, gibt es auch ein oder zwei bewölkte Tage; Hitze und Kühle wechseln sich ab; aber es ist angenehm. Nur die Segler müssen ‘seelische Wechselbäder' aushalten. Mal ist kein Wind; dann wieder stürmt es geradezu und es baut sich eine Brandung auf, dass sie nicht segeln können.
Das ficht die CFC-Segler aber nicht weiter an. Einige legen sich an den Strand, um zu faulenzen oder zu lesen. Andere gehen spazieren oder erkunden die Umgebung mit dem Fahrrad. Claudia reitet und bändigt Berberhengste und Alex und Leif surfen stundenlang mit ihren Boogie-Boards durch die Brandung an den Strand. Nicht zu vergessen die Doppelkopfrunde um Hans, Idefix und Katastrophen-Manfred, der jetzt bei den Seglern auch hin und wieder ‘Zocker-Manfred' heißt. Und in der Tat erinnert er mit seiner dicken Zigarre manchmal an Al Capone. Sobald man aber wieder segeln kann, findet man alle an der Nautic-Station oder mit den Cats auf dem Wasser.
Nur Kemenaten-Manfred und Peter haben es nicht so gut getroffen. Die ganze Woche liegen sie mit Husten und Fieber im Bett und Peter schrammt nur knapp an einer Lungenentzündung vorbei.

Auch auf dieser Club-Reise sind wieder ein paar neue Gesichter aus dem CFC und seinem Freundeskreis zu sehen und es erstaunt immer wieder, wie gut die doch in ihren Charakteren so unterschiedlichen Segler untereinander harmonieren. Man geht unglaublich kameradschaftlich miteinander um. Selbst, wenn man sich in dem einen oder anderen Fall vor der Reise noch gar nicht oder kaum kannte, wird man vom ‘harten Kern‘ der Gruppe mit einer Freundlichkeit und Selbstverständlichkeit aufgenommen, wie man es in kaum einem anderen Verein erlebt. An Unkompliziertheit sind die Leute vom CFC wirklich nicht zu übertreffen. Sie behaupten von sich, die Netten zu sein. Jedenfalls steht das in diesem Jahr groß auf ihren Club-Shirts, das sie einheitlich tragen. Jeder, der ihnen begegnet ist, wird bestätigen: Es sind die Netten. Man fühlt sich bei ihnen richtig wohl.

Nach einer Woche bringt Pit den überwiegenden Teil ‘seiner' Segler zum Flugplatz. Er, Claudia, Alex und Birgitt bleiben noch eine Woche im Club Aldiana Djerba und dürfen das immer besser werdende Wetter genießen.